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Konferenz „Verlorene Leben“

In St. Pölten, der Hauptstadt Niederösterreichs, fand am 26. November 2010 die wissenschaftliche Konferenz „Österreicherinnen im sowjetischen GULAG“ statt.

 

Der Veranstaltungsort war die geräumige Niederösterreichische Landesbibliothek, ein modernes Areal mitten in der Stadt. Das reichhaltige Programm wurde von Herrn Mag. Dr. Willibald Rosner, dem Direktor des Niederösterreichischen Landesarchivs eröffnet, der zweite Teil der Konferenz von seiner Stellvertreterin Dr. Gertrude Langer-Ostrawsky. Die renommierten Zeitgeschichtlerinnen Isabella Ackerl, Anita Lackenberger und Barbara Stelzl-Marx präsentierten ihre wertvollen Beiträge.

 

Als Ehrengast konnten wir die amerikanische Journalistin Anne Applebaum begrüßen. Ihre bekannten Arbeiten befassen sich mit dem Fall des Kommunismus in Europa. Es wurden ihr bereits zahlreiche Auszeichnungen verliehen, u.a. der Pulitzer-Preis für das Buch „Der Gulag“ (auf Deutsch erschienen 2003 im Siedler Verlag, Berlin). Sie ist für das Blatt „Washington Post“ tätig. Bei dieser Konferenz wurde ihr Beitrag mit langem Applaus bedacht, wobei sie in der Folge noch für die Beantwortung zahlreicher Fragen zur Verfügung stand.

 

Unter den Eingeladenen waren auch Zeitzeuginnen aus Österreich, Rumänien und der Tschechischen Republik, die in ihren Beiträgen kurzgefasst ihre Lebensgeschichten erzählten.

 

Tatyana Kursina aus Russland präsentierte das einzige russische Gulag-Museum, das sich im nunmehr aufgelösten Lager Perm-36 befindet, ganze 1000 km von der Hauptstadt Moskau entfernt. Sie ist zugleich die Vertreterin dieses denkwürdigen Ortes, da sie die dort ausgeübte Gewalt als Zeitzeugin erlebt hat.

 

Durch das Programm geleitete Anita Lackenberger. Frau Jana Zoglauer-Vinšová war die Initiatorin der Zusammenarbeit mit den tschechischen Studierenden, an der Konferenz nahmen die Doktoranden Klára Pinerová, Petra Čáslavová, Tomáš Bouška und Michal Lou

teil – und eben diesen möchte ich dafür danken, dass auch ich dabei sein konnte.

 

Autorin dieses Textes ist Hana Truncová – Zeitzeugin / 28. November 2010.


 
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